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Gedanken zum Monatsspruch Juli 2021

Gedanken zum Monatsspruch Juli 2021


# Monatsandacht
Datum der Veröffentlichung Veröffentlicht am Donnerstag, 1. Juli 2021, 00:00 Uhr
Gedanken zum Monatsspruch Juli 2021

Gedanken zum Monatsspruch Juli 2021

Urlaubszeit, Reisezeit

„Ferne“ und „Nähe“ ändern sich.

Plötzlich ist der ausgewählte Urlaubsort, der bei der Planung noch in weiter Ferne lag, ganz nahe, und das Erleben dort ist Urlaubsalltag.

Das zu Hause mit seinen Alltäglichkeiten hingegen liegt nun für eine kurze Zeit in weiter Ferne.

„Ferne“ und „Nähe“- es können fließende Übergänge sein.

Gott ist nicht ferne von einem jeden unter uns. Denn in ihm leben, weben und sind wir.

(Apostelgeschichte17, 27f.)

Paulus ist in Athen. Vor gut zweitausend Jahren auch schon ein angesagtes Reiseziel! Stadt der Philosophen, Stadt der schönen Künste, der Theater, Kultur, Sport und – Stadt der Götter.

Paulus entdeckt auf seinen Wegen durch Athen eine Vielzahl Tempel. Sie sind jeweils einem Gott der griechischen Götterwelt gewidmet - einer gar „Dem unbekannten GOTT“. Hier knüpft Paulus an, möchte Israels GOTT bekannt machen und erzählt: GOTT hat die Welt ins Leben gerufen. Die Menschen allesamt kommen aus Seiner Hand. So verschieden sie auch sind, gehen sie zurück auf ein erstes Paar, das GOTT ins Leben gestellt, dem ER Seinen Lebensodem geschenkt hat.

Gott ist nicht ferne von einem jeden unter uns. Denn in ihm leben, weben und sind wir.

In jedem Seiner Menschengeschöpfe fließt GOTTES Atem, Sein Geist. GOTTES großer Schöpfungsatem nährt den kleinen Lebensatem von uns Menschen.

Wunderbar poetisch sind Luthers Worte in der Übersetzung: … in ihm leben, weben und sind wir. Leben und Lebensmuster, das Gewebe der Lebenstage, die Verknüpfungen, die es da so gibt. Es ist verbunden mit GOTT. Unser Leben, unser Bewegen (so das griechische Wort) im Leben, unser Tun und Lassen, unser lebenslanges Unterwegssein – es geschieht in IHM.

GOTT – ist ER nah? Ist Er fern?

In unserem Erleben mag sich das wandeln, fließende Übergänge haben.

Die Menschen der Bibel, hier ist es Paulus, verkünden ihre Glaubenszuversicht. Gott ist nicht ferne von einem jeden unter uns. Denn in ihm leben, weben und sind wir.

Sein Lebensodem durchströmt uns und macht uns zu lebendigen Wesen.

Pfarrerin Johanna Melchior